Duisburger Jungenbüro

geschlechterreflektierte Pädagogik mit Jungen* in Duisburg - seit 20 Jahren
 

Aktuelles

An dieser Stelle informieren wir unsere Mitglieder und alle interessierten Menschen über aktuelles aus unserer Arbeit. Wer sich für Berichte aus der Vergangenheit interessiert, der sei auf das Archiv verwiesen. Ebenfalls ein wenig feiern wir noch unser Jubiläum, und selbst die Büroeröffnung aus 2015 ist uns noch in bester Erinnerung.


Unsere „Grrrls“ sind im Fernsehen

Duisburg, 11.09.2018

Wer Donnerstag Abend den ersten Herbstabend nicht unbedingt draussen verbringen möchte, für diejenigen hätten wir einen Fernsehtipp. Im Fernsehen kommt die ohnehin meist empfehlenswerte Sendung „FrauTV“ diesmal mit unserer Mädchengruppe der Duisburger HeRoes. Die „Grrrls Voice of HeRoes Duisburg“ existieren seit 2016, und was die Mädchen machen, was die Themen sind, kann man nun nicht nur auf Facebook oder bei meintestgelaende.de sehen, sondern nun auch beim WDR Fernsehen. Donnerstag, 13.09.2018, 22:10 Uhr WDR Fernsehen.

LAG Jungenarbeit wird 20 – Fachtag des Projektes „Irgendwie Hier!“ im November in Essen

Duisburg, 07.09.2018

Unser großer Bruder, die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit in NRW, feiert am 12. November 2018 in Essen, seinen 20. Geburtstag. Die Mitarbeiter haben aus diesem Anlaß für den 12.11.2018 ein tolles Programm zusammen gestellt. Zunächst geht es morgens mit einer Fachtagung des Projektes "Irgendwie hier! Flucht - Migration - Männlichkeiten" im Unperfekthaus Essen los, um am Nachmittag nahtlos in die Jubiläumsfeier überzugehen.


"Das Projekt „Irgendwie hier!“ der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW e.V. befasst sich mit den zentralen Themen geschlechterreflektierter Arbeit im Kontext Flucht, Migration und Männlichkeiten, berät und begleitet Träger, Institutionen und Fachkräfte in den Handlungsfeldern nach SGB VIII,  §§ 11-14 und setzt exemplarische Praxis (nicht nur)  mit geflüchteten Jungen um. Auf der Jahresfachtagung 2018 möchten wir Sie herzlich zu einem Einblick in theoretische sowie praktische Jungen arbeit im Kontext Flucht-/Migration einladen."

"20 Jahre LAG Jungenarbeit NRW ... für Jungen ...
- mit Jungen für eine Entwicklung von Jungen zu emotional lebendigen, körperlich, sexuell und sozial selbstbestimmten und -verantwortlichen Persönlichkeiten
- gegen soziale, ökonomische, religiöse, kulturelle oder andere Beeinträchtigungen oder Diskriminierungen von Jungen.
Wir möchten diesen Geburtstag gerne mit Ihnen und Euch feiern und laden daher herzlich – im Anschluss an unsere Fachtagung des Projektes "Irgendwie hier! Flucht – Migration – Männlichkeiten" – ein."

Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist völlig kostenfrei.
Informationen und Anmeldemöglichkeiten:
- für die Fachtagung: https://lagjungenarbeit.de/angebote/fachtagungen/irgendwie-hier
- für die Jubiläumsfeier: https://lagjungenarbeit.de/jubilaeum

HeRoes und Jungs e.V. beim Antikriegstag des DGB Duisburg

03.09.2018

Jährlich zum 1.9. jährt sich der Antikriegstag der Friedensbewegung, um den Beginn des 2. Weltkriegs mit dem Überfall auf Polen zu gedenken und zu Frieden und friedlichen Konfliktlösungen zu mahnen. Zu diesem Anlass veranstaltet der DGB Duisburg jährlich eine Gedenkveranstaltung im Rathaus Duisburg mit anschliessender Kranzniederlegung. Auf Einladung von Angelika Wagner und organisiert von Bulut Surat vom DGB nahmen wir 2018 an der Veranstaltung am 31.08.2018 im Ratssaal teil und durften den Verein mit seinen Angeboten und vor allem dem Projekt HeRoes und dem Theaterprojekt „Benjamin und Mohamed“ sowie junge Muslime in Auschwitz und die Grrrls Voice of HeRoes Duisburg vorstellen. [weiterlesen]

© Petra Grünendahl, mit freundlicher Genehmigung, aus: https://duisburgamrhein.wordpress.com/2018/09/02/gedenkveranstaltung-zum-antikriegstag-dgb-mahnt-zu-frieden-und-gegen-faschismus/#comment-2120


„Wie ich es sehe“ — 5 Jahre mein Testgelände: das Jugend- Gender- Online- Magazin

Fünf Jahre, siebenhundert Beiträge, 50 Autor*innen und 30 Redaktionsgruppen, meinTestgelände ist Außergewöhnliches gelungen:


Jugendliche aus ganz Deutschland präsentieren auf der Website www.meintestgelaende.de ihre Perspektiven, Erfahrungen und Meinungen zu Geschlechterfragen. Sie zeigen der Gesellschaft, was Genderzuschreibungen mit ihnen machen und wie sie damit umgehen. Sie setzen sich ein gegen Homophobie, sie berichten über abwertende Erlebnisse und die zu engen Schuhe, in die Gender sie oftmals presst.

Auf dem Fachtag werden beteiligte Jugendliche ihre Beiträge von meinTestgelände live präsentieren und Einblicke geben, wie und warum sie sich mit Genderthemen beschäftigen. Redakteur*innen berichten darüber, wie mit Jugendlichen zu Genderthemen pädagogisch und jugendkulturell gearbeitet werden kann und die Beiträge der Jugendlichen werden fachlich und fachpolitisch eingeordnet: was bedeuten die Aussagen der Jugendlichen für eine gendersensible Pädagogik? 

Durch den Tag wird Tarik Tesfu führen, feministischer Blogger, bekannt durch "Tariks Genderkrise".

Für diese Veranstaltung wird kein Tagungsbeitrag erhoben. Der Zugang ist barrierefrei.

Weitere Informationen und Anmeldungen sind möglich unter https://bmfsfj-veranstaltungen.bafza.de/5-jahre-mein-testgelaende/start.html


Jungs e.V. zu den Angriffen auf die Gender Studies

Duisburg, 22.08.2018

Normaler Weise äussern wir uns an dieser Stelle nicht politisch. Geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen* ist jedoch politische Bildungsarbeit, und Gender Studies, also die Studien über die Geschlechterverhältnisse, sind die neueren Studiengänge, auf deren wissenschaftlicher Grundlage wir unsere Arbeit betreiben. Gender Studies als Studiengänge stehen seit ihrem Bestehen unter einem enormen Legitimationsdruck und werden von rechten und ultrakonservativen Gruppen immer wieder ins Kreuzfeuer genommen. Die Gründe sind dabei vielfältig. Was sich hierzulande zuletzt in Kampagnen gegen Sexualpädagog*innen abspielte, wiederholt sich nun europaweit in wesentlich drastischeren Formen, von Verboten von Studiengängen bis zu persönlichen Angriffen auf Wissenschaftler*innen. Dabei geht es nicht um Inhalte, sondern vielmehr um die konsequente Verneinung der Wissenschaft, weil sie nicht in das ideologische Weltbild passt. Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen und fordern, das Auseinandersetzungen auf sachlicher und wissenschaftlicher Ebene geführt werden. http://www.taz.de/Soziologe-ueber-Hass-auf-Gender-Studies/…/

Videos gegen Antisemitismus – Crowdfunding hat geholfen!

Duisburg, 17.08.2018

Viele Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet unterstützten unsere Crowdfunding- Kampagne – und zusammen kamen über 4.000 € für das Videoprojekt unserer HeRoes, nämlich eine Videoreihe gegen Antisemitismus. Dazu trafen sich unsere Jungs am Dienstag und Mittwoch, den 14. und 15.08.2018, um mit den Menschen von Heja Medien im Regionalzentrum Nord in Marxloh die Videos zu produzieren. Nun geht das Material in den Schnitt, und wir werden Ihnen und Euch hoffentlich in Kürze die Ergebnisse präsentieren können. Wir sind bereits selber ganz gespannt drauf. Wer für unsere HeRoes, für unsere Projekte spenden möchte, findet übrigens hier die Informationen, wie das geht.

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Fachtagung „Jungen auf der Flucht“ am 11.10.2018 in Köln

Gendergerechte Gesundheitsförderung für unbegleitete minderjährige männliche Geflüchtete

Neun von zehn Flüchtlingen, die minderjährig und unbegleitet nach Deutschland kommen, sind Jungen. Trotzdem wird dies weder in der Forschung, noch bei der Entwicklung pädagogischer, jugendpsychiatrischer oder gesundheitsfördernder Angebote ausreichend thematisiert. Dabei gibt es bei den Fluchtursachen, den Flucht- und Gewalterfahrungen sowie den Bewältigungsstrategien viele jungenspezifische Aspekte.

In der Zeit von Ende 2015 bis 2017 stand die Jugendhilfe unter einem enormen „Improvisationsdruck“,unter dem das Hilfesystem mit einer Vielzahl pädagogischer, psychologischer und administrativer Herausforderungen konfrontiert war. Inzwischen sind spezifische Hilfestrukturen weitgehend aufgebaut, auch gelangen weniger Flüchtlinge nach Europa. Deshalb besteht nun die Möglichkeit, die zur Routine werdende Praxis der stationären Jugendhilfe, der Trauma-Behandlung und der Gesundheitsförderung einer gendersensiblen Reflektion zu unterziehen.

Weitere Informationen unter https://www.infodienst.bzga.de/?id=teaserext1.1&idx=8144


Hoher Besuch im hohen Norden

Duisburg, 07.08.2018

Hohen Besuch erwarteten gestern die Mitarbeiter*innen und Aktiven unserer Jungs e.V.- Projekte HeRoes, Grrrls Voice of HeRoes Duisburg, und „junge Muslime in Auschwitz“. Die Bundesvorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, besuchte im Rahmen der Sommertour unter dem Motto „des Glückes Unterpfand“ unsere Projekte, um sich über unsere Arbeit im städtischen Jugendzentrum „Zitrone“ zu informieren. Begleitet wurde Frau Baerbock vom Landesvorsitzenden der Grünen Felix Banaszak und Felix Lütke, dem Vorstandssprecher der Grünen Duisburg. Begrüßt wurden sie nicht nur von unseren Aktiven, sondern auch vom Beigeordneten der Stadt Duisburg, Thomas Krützberg. Bei sonnigem Wetter und bester Laune liessen sich die Politiker*innen über die Projekte informieren und bekamen so einen Einblick nicht nur in unsere Projekte, sondern auch in die Lebenswelt, in die Sorgen und Nöte unserer jungen Aktiven, aber auch vieler Menschen, die sich emanzipieren wollen. [weiterlesen]


© Susanne Reitemeier- Lohaus Die Personen hinten v.l.n.r.: Selim Asar (Vorstand Jungs e.V., Gruppenleiter HeRoes Duisburg), Soufian (HeRoe), Burak Yilmaz (Gruppenleiter HeRoes), Felix Banaszak (Grüne Landesvorstand), Annalena Baerbock (Grüne Bundesvorsitzende), Fatma (Grrrls Voice of HeRoes Duisburg), Merve (Grrrls Voice), Felix Lütke (Grüne Duisburg, Vorstandssprecher), Robert Heinrich (Büro Fr. Baerbock), Susanne Reitemeier- Lohaus (Stadt Duisburg, HeRoes Projektleitung), vorne links Furkan (HeRoes) und rechts Berat (HeRoes)


 Jungs e.V. und CSD Duisburg - zusammen für mehr Akzeptanz

Am Samstag, den 28.07.2018, ging es auf dem König- Heinrich- Platz wieder hoch her. Der Verein DU Gay lud erneut beim CSD Duisburg zum AkzepTANZ, und hielt natürlich, was er versprach. Es war ein tolles Fest mit vielen tausend Menschen, die interessiert vorbei schauten oder gleich mitfeierten zu toller Musik, beeindruckenden Tänzen und wie es sich gehört, auch politischen Diskussionen. Wir waren selbstverständlich auch mit einem Informationsstand anwesend und freuen uns, wenn es nächstes Jahr wieder laut, bunt, ein wenig schrill, und mit guter Laune wieder in Duisburgs City los geht.

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